TERMINE
01.11.2014 | Nürnberg, KunstKulturQuartier | Buchvorstellung
Linke Literaturmesse: Gebildet... freier baskischer Staat

Ort: Künstlerhaus, Hinterzimmer, Königstr. 93, Nürnberg | Uhrzeit: 17:00 Uhr

Das Baskenland im Spanischen Bürgerkrieg 1936/37

Der Autor Ingo Niebel beschreibt die Geschichte des Baskenlandes während des Spanischen Bürgerkriegs in seiner nationalen und internationalen Dimension. Er beleuchtet die politischen, militärischen und wirtschaftlichen Aspekte, die zur Gründung eines baskischen Gemeinwesens mit ausgeprägten staatlichen Merkmalen inmitten des Bürgerkriegs führten. Das spannungsreiche Verhältnis zwischen den baskischen und spanischen Republikanern ist ebenso Thema wie auch die Versuche von Basken, den Konflikt zugunsten ihres Staatsprojektes mit ausländischer Hilfe zu beenden.

VeranstalterIn: Rahl Rugenstein Verlag

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02.11.2014 | Nürnberg, KunstKulturQuartier | Buchvorstellung
Linke Literaturmesse: Lichtblicke im Baskenland

Ort: Künstlerhaus, Weißer Saal, Königstr. 93, Nürnberg | Uhrzeit: 12:00 Uhr

Uschi Grandel von Euskal Herriaren Lagunak, den Freundinnen und Freunden des Baskenlands, stellt das im Frühjahr 2014 im PapyRossa-Verlag erschienene Buch „Lichtblicke im Baskenland – Interview mit Arnaldo Otegi“ vor und berichtet über die aktuelle Situation im Baskenland, über mutige Initiativen und kreative Antworten auf die spanische Repression, die auch drei Jahre nach Ende des bewaffneten Kampfes von ETA nicht nachgelassen hat.

Arnaldo Otegi –
für sein Friedensengagement
seit 5 Jahren in Haft


Die baskische Linke ist eine der stärksten linken Bewegungen in Europa. Arnaldo Otegi ist einer ihrer politischen Vordenker. Auf sein Drängen hin beschloss die baskische linke Unabhängigkeitsbewegung einen wichtigen Strategiewechsel, um den Kreislauf aus scheiternden Verhandlungen und eskalierender Gewalt zu durchbrechen. Die neue Strategie erzeugte in den vergangenen vier Jahren eine Dynamik des Aufbruchs und revitalisierte die baskische Linke. Lichtblicke, die Arnaldo Otegi aus dem Gefängnis heraus begleitet. Für sein politisches Engagement wurde er zu einer skandalösen Haftstrafe verurteilt. Seit fünf Jahren sitzt er im Gefängnis.

Mit Fermin Munarriz unterhält er sich über die Debatte in der baskischen Linken, politische Bündnisse, das Ende des bewaffneten Kampfes von ETA, die Aufarbeitung des Konflikts, die baskische Unabhängigkeit, die Abwehr der neoliberalen Agenda und ein alternatives Gesellschaftsmodell, über die Teilhabe der Bevölkerung und die Verbindung von institutioneller Arbeit und zivilem Ungehorsam.

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03.11.2014 | Berlin | Veranstaltung
Repression in Spanien

Ort: Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Str. 73, F'Hain | Uhrzeit: 20:00 Uhr

Repression in Spanien – nicht nur gegen Unabhängigkeitsbewegungen

Infoveranstaltung der Roten Hilfe OG Berlin mit Ralf Streck

Mit Volxküche (vegan), danach Solitresen, free Kicker & PolitMucke

In Spanien verschärft sich staatliche Repression gegen emanzipatorische Bewegungen und Einzelpersonen massiv. Im Baskenland ist die Inhaftierung von Politikern, die für die Unabhängigkeit eintreten keine Neuigkeit. Seit Jahrzehnten trifft die linke Unabhängigkeitsbewegung brutalste Repression. Auch vor Folter schreckt man nicht zurück, die sogar angesehene Journalist*innen trifft, deren Zeitungen – sogar nach spanischem Recht - illegal geschlossen wurden. Die Repression wurde lange mit der Gewalt der Untergrundorganisation ETA gerechtfertigt wurde. Doch die hat ihren Kampf schon vor drei Jahren auf Druck der baskischen Linken und der Bevölkerung definitiv eingestellt. Bis jetzt sind über 600 Gefangene aus diesem Konflikt in ganz Spanien eingesperrt.

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ARCHIV: ALTE TERMINE
VIII. Woche der Solidarität mit dem Baskenland - Ankündigung Web

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Demo am Hackeschen Markt zum Cervantes Institut, Berlin 2004

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