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<title>Informationen aus dem Baskenland</title>
<link>http://www.info-baskenland.de/index.php/</link>
<description>Baskenland</description>
<language>de</language>
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<title><![CDATA[Ralf Streck ETA Waffenruhe ]]></title>
<description><![CDATA[ETA stützt mit Waffenruhe die Regierung Zapatero

06.09.2010 | Ralf Streck, in Telepolis, 6.09.2010


	
	Die Konservativen blasen zum Angriff, um über den Haushalt 2011 Zapatero zum Rücktritt zu zwingen

	Eigentlich war es keine wirkliche Überraschung, dass die baskische Separatistenorganisation ETA nun bestätigt hat, seit Monaten eine Waffenruhe einzuhalten. Sie hat ein entsprechendes Video mit einer Erklärung an die BBC geschickt. Darin erklärt sie: &#8220;ETA teilt mit, dass vor einigen Monaten die Entscheidung gefallen ist, keine offensiven bewaffneten Aktionen durchzuführen.&#8221; Sie wählte die BBC, weil sie sich mit ihrer Entscheidung für eine mögliche friedliche Konfliktlösung an die dafür bedeutsame &#8220;internationale Öffentlichkeit&#8221; wendet. &#8220;Wir rufen diese dazu auf, mit Verantwortlichkeit auf den Willen und die Verpflichtung der ETA zu antworten und sich an der Ausarbeitung einer dauerhaften, gerechten und demokratischen Lösung für diesen jahrhundertealten politischen Konflikt zu beteiligen&#8221;, erklären drei vermummte Mitglieder in baskischer Sprache. 

Seit ihrer Sommeroffensive vor gut einem Jahr, mit der die ETA ihr 50jähriges Bestehen begangen hat und Stärke zeigen wollte, führte sie keine Anschläge mehr aus. Für alle, die sich mit der Lage im Baskenland beschäftigen und mit der Geschichte der Organisation vertraut sind, war damit klar, dass sie sich längst in einer nicht ausgesprochenen Waffenruhe befand. Das hatte nur ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/606-0-Ralf+Streck+ETA+Waffenruhe.html</link>
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<title><![CDATA[Erklaerung ETA September 2010 ]]></title>
<description><![CDATA[ETA erklärt unilateral Waffenruhe

05.09.2010


	
	&#8220;ETA (Euskadi Ta Askatasuna, Baskenland und Freiheit) hat bereits vor einigen Monaten die Entscheidung getroffen, keine bewaffneten Angriffe auszuführen.&#8221;

Erklärung in deutscher Übersetzung: 

	(nach der spanischen Übersetzung des baskischen Originals, GARA, 5. September 2010)

	&#8220;Die revolutionäre, sozialistische, baskische nationale Befreiungsorganisation Euskadi Ta Askatasuna, möchte dem baskischen Volk mit dieser Erklärung seine Überlegungen und seine Entscheidung bekanntgeben.

	Ein halbes Jahrhundert ist bereits vergangen, seit ETA damit begann, Bürgerinnen und Bürger gegen die brutale Strategie der Leugnung der Existenz und der Zerstörung des baskischen Volkes zu organisieren und sich dem bewaffneten Freiheitskampf verpflichtete. Seither haben hunderte Männer und Frauen ihre Träume und ihre Leidenschaft in den Dienst dieser Organisation gestellt, haben ihr Bestes gegeben. Normale Bürgerinnen und Bürger unterschiedlicher Herkunft  haben sich Generation um Generation mit demselben Ziel vereint: Baskenland und Freiheit.      

	Der Kampf für die Freiheit des baskischen Volkes hat immer die Handlungsweise von ETA bestimmt. Trotz aller Schwierigkeiten haben wir diese Verantwortung immer getragen. Mit Demut, aber mit Bestimmtheit, mit dem festen Willen zu gewinnen. Das Baskenland verdient nichts anderes.

	Als die politische Reform des Frankismus die Leugnung der Existenz des baskischen Volkes weiterführte, entschieden sich andere, die Autonomie (Anmerkung der Übersetzerin: ganz Spanien wurde ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/605-0-Erklaerung+ETA+September+2010.html</link>
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<title><![CDATA[Parteien des Forum Sao Paulo fordern Freilassung Arnaldo Otegis  ]]></title>
<description><![CDATA[Inhaftierung Arnaldo Otegis Thema auf Forum der lateinamerikanischen Linken in Sao Paulo

02.09.2010


	
	Seit fast einem Jahr, seit Oktober 2009, hält das spanische Sondergericht &#8220;Audiencia Nacional&#8221; Arnaldo Otegi, einen der führenden Politiker der baskischen linken Unabhängigkeitsbewegung in sogenannter provisorischer Haft. Grund hierfür sind die Bemühungen Otegis für eine politische Lösung des spanisch-baskischen Konflikts und die unilaterale Friedensinitiative der baskischen Linken.    

	Ein Brief, der die Situation und den unilateralen Vorstoss der baskischen Linken für eine friedliche Konfliktlösung erläutert, wurde vor den 600 Delegierten des  Forums Ende August 2010 in Sao Paulo verlesen. Die Delegierten verteten 54 Organisationen aus 33 lateinamerikanischen Ländern. Viele der anwesenden Parteien, darunter die brasilianische PT von Lula Da Silva, die FMLN, die Frente Sandinista, die Partido Comunista de Cuba, die Frente Amplio aus Uruguay, die mexikanische PRD, sowie die PSU aus Venezuela, fordern in einem Brief an den spanischen Präsidenten die Freilassung Arnaldo Otegis. Seine Inhaftierung entziehe dem Baskenland &#8220;in diesem für das Land bedeutenden Moment eine seiner wichtigen Führungspersönlichkeiten, der viel zu dem historischen Prozess (der Lösung des Konfliktes)&#8221; beitragen kann.

	Zur Konfliktlösungsinitiative der baskischen Linken und der Forderung nach der Freilassung Arnaldo Otegis siehe auch: 

	Internationale Beiträge zur Friedensinitiative im Baskenland (27. Juli 2010) ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/604-0-Parteien+des+Forum+Sao+Paulo+fordern+Freilassung+Arnaldo+Otegis+.html</link>
</item>
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<title><![CDATA[Berlin: Solidaritaet mit baskischen Gefangenen ]]></title>
<description><![CDATA[Berlin: Solidarität mit baskischen Gefangenen und gegen Fiesta-Verbote in Bilbao

23.08.2010


	
	Berlin-Neukölln, 21. August.
Weisestrassen-Stadtteilfest solidarisch mit baskischen Gefangenenkollektiv.
Auf dem unabhängigen Stadtteil- Strassenfest gegen Umstrukturierung am 21. August 2010 in Berlin-Neukölln war die Solidarität mit den baskischen Gefangenen deutlich sichtbar. Bei herrlichem Sommerwetter tummelten sich viel mehr BesucherInnen auf dem Fest in der Weisestrasse als erhofft.

	Die Stadtteilversammlung, in der verschiedene Kneipen, Läden, Initiativen, wie auch KünstlerInnen aus Neukölln vertreten sind, hatte entschieden, Einahmen vom Strassenfest an das baskische Kollektiv der Gefangenen EPPK zu spenden. Neben den Gefangenen-Fahnen und Baskenland-Fahnen an Grill- und Bierstand gab es auch Plakate mit Informationen zu den 750 baskischen Gefangenen. An einem Haus war ein Transparent zum Gedenken an Jon Anza befestigt, auf Plakaten war zu lesen: &#8220;Jon Anza wurde ermordet&#8221;.

	Der Stand von EH Lagunak informierte über die Situation im Baskenland, in einer Rede auf der Bühne bedankte sich der Vertreter von EH Lagunak für die Solidarität aus dem Stadtteil. (Flyer & Plakate zum Ausdrucken, siehe: Mediathek/Material)

	Im Baskenland, so der Vertreter von EH Lagunak, müssen die Stadtteile sich derzeit massiv gegen die Umstrukturierung und Repression wehren. Die Polizei gehe im Baskenland massiv gegen das Plakatieren von Bildern der Gefangenen vor, und sogar auf Strassenfesten seien Aufkleber von Gefangenen auf ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/596-0-Berlin+Solidaritaet+mit+baskischen+Gefangenen.html</link>
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<title><![CDATA[Homepage info-baskenland.de mit neuen Funktionen ]]></title>
<description><![CDATA[info-baskenland.de mit neuen Funktionen

30.08.2010


	
	In unserer &#8220;Mediathek&#8220; finden Sie ab jetzt &#8220;Material&#8220; zum Download, wie zum Beispiel Flyer, Broschüren und Plakate zum Ausdrucken und Weiterverteilen. Und unter &#8220;Archiv / Suche&#8220; ist der Menüpunkt &#8220;Suche&#8220; dazugekommen. Damit können Sie ab jetzt auf unserer Seite nach Beiträgen zu bestimmten Themen und Stichworten recherchieren. Schreiben Sie uns eine Email, wenn Sie Verbesserungsvorschläge haben. ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/602-0-Homepage+info-baskenlandde+mit+neuen+Funktionen.html</link>
</item>
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<title><![CDATA[Bilbao: Karnevalsgruppen sollen wegen "ETA-Unterstützung" ausgeschlossen werden ]]></title>
<description><![CDATA[Karnevalsgruppen sollen wegen "ETA-Unterstützung" ausgeschlossen werden

23.08.2010


	
	Baskenland: Proteste gegen Verbote auf der Fiesta in Bilbao

Auf Druck der rechten spanischen Partei Partido Popular hat der Bürgermeister von Bilbao Teile der sog. &#8220;Txoznas&#8221; während der gerade begonnen größten Fiesta des Baskenlands &#8220;Aste Nagusia&#8221; verboten. Das Anbringen oder Tragen der verbotenen Bilder von baskischen Gefangenen soll stärker als im vergangenen Jahr geahndet werden. Verschiedenen Karnevalsvereinigungen (Konpartsak) von Bilbao wird vorgeworfen, mit Gefangenenbildern an den Ständen die ETA zu unterstützen.

	Protest gegen das faktische Verbot der Toznas durch Nicht-Genehmigung von Ständen verschiedener Karnevalsvereinigungen kommt nicht nur von der abertzalen Linken. Die Vereinigung der Konpartsak von Bilbao will gemeinsam mit verschiedenen Aktionen des zivilen Ungehorsams für das Recht auf freie Meinungsäußerung und gegen die Kommerzialisierung während der Fiestawoche eintreten. Sie rufen unter anderem alle dazu auf, als sichbares Zeichen des Protestes ein schwarzes Tuch zu tragen, was bereits bei der traditionellen Eröffnung (Fotos: hier) über Tausend Menschen befolgten.

	Die Kompartsak haben im Baskenland eine lange Tradition und bestehen aus Zusammenschlüssen  von BewohnerInnen der Stadtteile oder auch aus Vereinigungen nach kulturellen, sozialen oder politischen Aspekten. Sie sind nicht nur beim Auf- und beim Abbau der Fiestas beteiligt, sonder prägen die Fiestas massgeblich bei der kulturellen, sportiven und gastronomischen ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/592-0-Bilbao+Karnevalsgruppen+sollen+wegen+ETA-Unterstuetzung+ausgeschlossen+werden.html</link>
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<title><![CDATA[Baske bittet um politisches Asyl in Belgien ]]></title>
<description><![CDATA[In Belgien festgenommender Baske bittet um politisches Asyl

	
27.08.2010


	
	Luis María Zengotitabengoa, ein Baske der vor kurzem in Belgien wegen angeblicher ETA-Zugehörigkeit festgenommen wurde und im belgischen Gefängnis in Brügge einsitzt, hat politisches Asyl in Belgien beantragt. Spanien hat die Ausführung des europäischen Haftbefehls &#8211; eine Auslieferung an Spanien &#8211; beantragt.
Ein Sprecher der belgischen Staatsanwaltschaft äußerte sich überrascht darüber, daß &#8220;ein Bürger aus einem Land wie Spanien&#8221; um Asyl bittet. Seit es den &#8220;europäischen Haftbefehl&#8221; gebe, habe es noch keinen solchen Fall gegeben. Aus dem belgischen Innenministerium war zu vernehmen, daß eine Entscheidung darüber Monate brauchen könne. Beim Bundesgericht in Belgien legte der Anwalt Paul Bekaert Widerspruch gegen die Auslieferung ein, da der Haftbefehl von Spanien unvollständig sei. Außerdem habe sich der Baske legal in Belgien aufgehalten und negiere, Kämpfer der ETA zu sein. Das Verfahren geht nun in die nächste Instanz. ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/598-0-Baske+bittet+um+politisches+Asyl+in+Belgien.html</link>
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<title><![CDATA[Uruguay: 2000 auf Gedenkdemo für getötete Basken ]]></title>
<description><![CDATA[Uruguay: 2000 auf Gedenkdemo für getötete Basken

	
27.08.2010


	
	Am 24. August jährte sich die &#8220;Demonstration von Filtro&#8221; in Montevideo zum 16. mal. 1994 wurden beim sog. &#8220;Massaker am Krankenhaus von Filtro&#8221; zwei an der Demo beteiligten Basken von Sicherheitskräften getötet, es gab zahlreiche Schwerverletze. Armee und Polizei waren eingesetzt. Damals gab es eine größere Protestdemonstration gegen die Auslieferung von 13 Basken nach Spanien. Nach einem Hungerstreik wurden 9 in das Krankenhaus eingeliefert.
Auf der diesjährigen Demonstration, bei der sich 2000 Menschen beteiligten, war eine Delegation der baskischen Solidaritätsorganisation Askapena anwesend, Angehörige der damals getöteten forderten erneut Aufklärung und Gerechtigkeit. Auch GewerkschafterInnen haben zur Gedenkdemo aufgerufen. Das Netzwerk der FreundInnen des Baskenlands von Uruguay (E.H. Lagunak Uruguay) betonte die Notwendigkeit der Solidarität mit dem politischen Kampf der BaskInnen um Unabhängikeit. Laut einer Zeitungsmeldung aus Uruguay sei es nur zu kleineren Zwischenfällen gekommen, als auf der Demostrecke Vermummte symbolisch das Gebäude des Generalkommandos der Armee mit verschiedenen Gegenständen bewarfen.

	E.H. Lagunak Uruguay ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/599-0-Uruguay+2000+auf+Gedenkdemo+fuer+getoetete+Basken.html</link>
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<item>
<title><![CDATA[Demos für die Freiheit der Gefangenen in Bilbao verboten ]]></title>
<description><![CDATA[Gefangenendemos bei Fiesta in Bilbao verboten

	
27.08.2010


	
	Das Madrider Sondergericht &#8220;Audiencia Nacional&#8221; (AN) hat alle Demos für die Freiheit der baskischen politischen Gefangenen während der Fiesta in Bilbao verboten. Insbesondere die Ehrung von entlassenen Gefangenen würden laut AN eine Werbung für die baskische Untergrundorganisation ETA darstellen. Trotz des Verbots und Angriffe der Polizei hatten sich in den vergangenen Tagen hunderte Menschen innerhalb der Fiesta zusammengefunden, um für das Recht auf freie Meinungsäußerung und für die Gefangenen zu demonstrieren. ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/597-0-Demos+fuer+die+Freiheit+der+Gefangenen+in+Bilbao+verboten.html</link>
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<title><![CDATA[Spanisches Sondergericht verbietet Gefangenenempfang in Katalonien ]]></title>
<description><![CDATA[Spanisches Sondergericht verbietet Gefangenenempfang in Katalonien

	
24.08.2010


	
	Während eines traditionellen Festes am 21. August 2010  im Stadtteil Gràcia in Barcelona wollten Aktivsten  die nach neun Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassene Laura Riera begrüßen. Doch das spanische Sondergericht in Madrid verbot den Akt. Ein Richter des Sondergerichts begründete das Verbot damit, dass mit einer öffentlichen Mobilisierung zum Empfang der entlassenen katalanischen Gefangenen &#8220;für den Terrorismus&#8221; geworben werde. Weil angeblich weiterhin im Internet mobilisiert wurde, besetzte die katalanische Regionalpolizei &#8211; die Mossos d&#039;Esquadra &#8211; den Platz und verhaftete sogar den Sprecher des Komitee der Festveranstalter, welcher gerade eine Erklärung zur Absage des öffentlichen Empfangs verlesen wollte.
Eine anschließende Protestdemonstration für Meinungsfreiheit, politische und zivile Rechte und für die Auflösung des spanischen Sondergerichts wurde mit brutalem Schlagstockeinsatz aufgelöst, was die Kinder eines in der Nähe befindlichen Kinderfests entsetzt mitansehen mussten. Zahlreiche Menschen wurden durch die Straßen gejagt und anschließend besetzte die Polizei den Stadtteil.

	Laura Riera, eine Aktivistin der Hausbesetzerbewegung in der 28 Kilometer von Barcelona entfernten Stadt Terrassa sowie der linken Gewerkschaft CGT, war 2001 im Alter von 21 Jahren verhaftet und wegen angeblicher Unterstützung der baskischen ETA verurteilt worden.
(Quellen: junge Welt & Indymedia Barcelona) ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/593-0-Spanisches+Sondergericht+verbietet+Gefangenenempfang+in+Katalonien.html</link>
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<title><![CDATA[Schweiz: Solidarität mit inhaftierten baskischen Jugendaktivisten ]]></title>
<description><![CDATA[Schweiz: Solidarität mit inhaftierten baskischen Jugendaktivisten

	
23.08.2010


	
	Am 13. August 2010 wurde Ion Telleria von Frankreich an die spanische Justiz ausgeliefert und kam in das Gefängnis Soto Real in Madrid. Nach ersten Einschätzungen kann der ehemalige Redakteur von Radio Info7 bei einem Prozess mit bis zu 6 Jahren Gefängnisstrafe rechnen, wegen des Vorwurfs &#8220;Mitgliedschaft&#8221; in einer &#8220;verbotenen Organisation&#8221;.
Nach der Repressionswelle im November 2009 gegen die baskische sozialistische Jugendorganisation SEGI flüchtete Ion ins Exil (französisches Baskenland). Dort wurde er später unter Hausarrest gestellt. Am 13. August 2010 wurde seinem Auslieferungsantrag stattgegeben.
Mit öffentlichen Stellungnahmen und der Forderung nach Freilassung haben sich nun AktivistInnen aus der Schweiz mit Ion solidarisiert. Ion war am 1. Mai 2009 in der Schweiz als Vertreter der baskischen Jugendbewegung aufgetreten, wie auch bei einer Veranstaltung am 2. Mai. ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/589-0-Schweiz+Solidaritaet+mit+inhaftierten+baskischen+Jugendaktivisten.html</link>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zahlreiche Demonstrationen ]]></title>
<description><![CDATA[Zahlreiche Demonstrationen

	
18.08.2010


	
	Am vergangenen Wochenende kam es wieder zu zahlreichen Demonstrationen im Baskenland. In Donostia-San Sebastian gingen mehrere tausend Menschen für ein Selbstbestimmungsrecht und die Rechte der politischen Gefangenen auf die Straße.
In Gasteiz demonstrierten mehr als 2000 Menschen dagegen, daß zum ersten Mal seit 22 Jahren wieder eine spanische Basketballmannschaft im Baskenland  spielen soll. ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/588-0-Zahlreiche+Demonstrationen.html</link>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nach Verhaftung wieder frei ]]></title>
<description><![CDATA[Angebliches ETA-Mitgied wieder aus Haft entlassen

	
18.08.2010


	
	Am vergangen Samstag nahm die spanische Polizei zwei per Haftbefehl gesuchte ETA-Mitglieder fest. Die Beiden &#8211; ein Mann und eine Frau &#8211; sollen sich auf der Flucht befunden haben. Ihnen wird vorgeworfen für die ETA Informationen beschafft und neue Mitglieder angeworben zu haben. Nur 36 Stunden nach dem medienwirksamen Fahndungserfolg wurde die Frau wieder aus der Haft entlassen. ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/587-0-Nach+Verhaftung+wieder+frei.html</link>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ingo Niebel Im Hunger und Durststreik ]]></title>
<description><![CDATA[Im Hunger- und Durststreik

14.08.2010 | Ingo Niebel, Junge Welt vom 13. 8.2010


	
	Frankreich: Baskische Gefangene kämpfen gegen entwürdigende Haftbedingungen

	Nach elf Tagen im Hunger- und Durststreik befinden sich die beiden politischen baskischen Gefangenen, Jabier Abaunza und Ander Geresta, in Lebensgefahr. Aufgrund des Flüssigkeitsverlustes droht ein Ausfall der Nieren. Die Insassen des französischen Gefängnisses Moulins, die wegen ihrer Mitgliedschaft in der Untergrundorganisation Euskadi Ta Askatasuna (ETA, Baskenland und Freiheit) lange Haftstrafen absitzen müssen, seien akut „geschwächt, aber guten Mutes«. So stellte sich die Lage nach Aussagen von Xantiana Kaxenau am Donnerstag dar. Es gebe Hoffnung, so die Anwältin der beiden Hungerstreikenden gegenüber der linken baskischen Tageszeitung Gara. Die Gefängnisleitung habe nunmehr erklärt, sie werde »die Gefangenen mit Respekt und Würde behandeln«. Ihre beiden Mandaten seien bereit, ihre verzweifelte Aktion zu beenden, »wenn der Gefängnisdirektor Wort hält«.

	Mit ihrer extremen Form des Protestes kämpfen die beiden Basken für die Achtung ihrer Menschenwürde, nachdem die Gefängnisverwaltung im Juli eine schikanöse Durchsuchungsmethode praktiziert hatte. Vor und nach den Besuchen der Familienangehörigen sollten sich Abaunza und Geresta nackt ausziehen und sich durchsuchen lassen. Am 31. Juli entschieden sie sich, gegen diese Art der Behandlung zu protestieren. Zwei baskische Mitgefangene, die von der Maßnahme ebenfalls betroffen sind, protestierten auch, ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/586-0-Ingo+Niebel+Im+Hunger+und+Durststreik.html</link>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verhaftungen in Hernani ]]></title>
<description><![CDATA[Verhaftungen in Hernani

	
04.08.2010


	
	Die Ertzaintza hat gestern zwei mutmaßliche Mitglieder der ETA  in der baskischen Kleinstadt Hernani festgenommen. Laut Angaben der Polizei sollen  sie 2003 den Chef der Stadtpolizei, Joseba Pagazaurtundua, erschossen haben. 
Am Abend demonstrierten in Hernani mehrere hundert Menschen gegen die Verhaftungen. ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/584-0-Verhaftungen+in+Hernani.html</link>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ETA zeigt Flagge ]]></title>
<description><![CDATA[ETA zeigt Flagge

31.07.2010 | Ingo Niebel, Junge Welt vom 28.7.2010


	
	Baskische Untergrundorganisation signalisiert Bereitschaft zu Verhandlungslösung. Madrid nicht interessiert

	Am Freitag vor einem Jahr hat die baskische Untergrundorganisation Euskadi Ta Askatasuna (ETA, Baskenland und Freiheit) ihren letzten tödlichen Anschlag verübt. Seitdem herrscht eine faktische Waffenruhe, obwohl die spanische und französische Polizei sie weiterhin verfolgt. Am Samstag nutzte die ETA die Ehrung ihres verstorbenen Mitglieds Jon Anza im nordbaskischen Ziburu (franz.: Ciboure), um der verbotenen baskischen Linkspartei Batasuna (Einheit) ihre Unterstützung bei der Suche nach einer Verhandlungslösung des politischen Konflikts zuzusichern. Dabei verzichteten ihre Repräsentanten jedoch darauf, eine Waffenruhe, geschweige denn die Aufgabe des bewaffneten Kampfes zu verkünden. Letzteres fordern die spanische Zentralregierung und bürgerliche Politiker im Baskenland.

	Trotz zahlreicher Fahndungserfolge zeigte sich die ETA am Wochenende selbstbewußt. Kurz nachdem die Medien die Gedenkfeier anläßlich der Bestattung von Anza verlassen hatten, betraten drei Vermummte mit einem Transparent, das das Emblem der ETA – die baskische Axt, um die sich eine Schlange windet – zeigte, das Podium. Sie verbargen ihre Gesichter unter Baskenmützen und weißen Halstüchern. Auf ihrer schwarzen Kleidung trugen sie das Wappen des Baskenlandes und das der ETA. Die Botschaft der Organisation an die mehreren tausend Anwesenden lautete: »Heute mehr denn je liegt ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/583-0-ETA+zeigt+Flagge.html</link>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Uschi Grandel Internationale Beitraege zur baskischen Friedensinitiative ]]></title>
<description><![CDATA[Internationale Beiträge zur Friedensinitiative im Baskenland

27.07.2010 | Uschi Grandel


	
	+++ Unterstützung durch Friedensnobelpreisträger bringt Bewegung +++ im Baskenland und in Europa +++ Konfliktlösungsexperten beraten +++ Schweizer Parlamentarische Freundschaftsgruppe für einen Friedensprozess im Baskenland +++  Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sieht Hoffnungsschimmer +++ Berliner Berghof Conflict Research stellt Konfliktlösung in historischen Kontext +++

	(Foto: Mary Robinson, Bischof Desmond Tutu, Albert Reynolds und die Nelson Mandela Stiftung gehören zu den Erstunterzeichnern der Brüsseler Erklärung, s.u.)  

	Es regnete nicht nur, es goss in Strömen an diesem Mittwoch, den 16. Juni 2010, in Donostia (span. San Sebastian). Gut, dass der Kursaal, das örtliche Tagungszentrum der baskischen Stadt, einen großen überdachten Vorplatz besitzt. Denn Trauben von Menschen standen Schlange, bis die etwa 200 geladenen Gäste durch waren und wir uns noch in den Saal quetschen durften.

Eine Veranstaltung in Donostia 

	Die Deputiertenkonferenz Gipuzkoa &#8211; die politische Vertretung der Region Gipuzkoa in der Baskischen Autonomen Gemeinschaft (CAV) – hatte Brian Currin und drei weitere Experten aus dem Bereich der Konfliktlösung eingeladen, um über „Neue Perspektiven für den Frieden im Baskenland. Der internationale Beitrag“ (1) zu referieren.

	Seit Februar 2010, als die abertzale Linke (2), die linke baskische Unabhängigkeitsbewegung, deren Organisationen und Parteien in Spanien fast alle verboten sind, ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/580-0-Uschi+Grandel+Internationale+Beitraege+zur+baskischen+Friedensinitiative.html</link>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was interessiert ein Freispruch ]]></title>
<description><![CDATA[Was interessiert ein Freispruch?

	
26.07.2010


	
	Der Direktor der baskischen Zeitung Berria (und ehemalige Direktor der Zeitung Euskaldunon Egunkaria) Martxelo Otamendi darf nicht in die USA einreisen, um am Festival von Boise (Idaho) teilzunehmen, weil &#8220;sein spezielles Profil&#8221; das verbietet. Otamendi war im April in Spanien vom Vorwurf des Terrorismus freigesprochen worden. Das Verbot der Zeitung Egunkaria wurde für unrechtmässig erklärt. Siehe:  Egunkaria Verbot unrechtmässig &#8211; Freispruch für die fünf baskischen Journalisten ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/579-0-Was+interessiert+ein+Freispruch.html</link>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Facebook loescht Seite von Arnaldo Otegi ]]></title>
<description><![CDATA[Facebook löscht Seite von Arnaldo Otegi

	
22.07.2010


	
	Die Facebookseite &#8220;Arnaldo Otegi&#8221;, die die Freilassung des seit Oktobers &#8220;provisorisch&#8221; inhaftierten Politikers der abertzalen Linken fordert, wurde von Facebook ohne Begründung gelöscht. Die Seite hatte 4600 Unterstützer- und Unterstützerinnen. Die neue Seite &#8220;Free Arnaldo Otegi&#8221; findet man unter: Facebookseite: Free Arnaldo Otegi >> ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/577-0-Facebook+loescht+Seite+von+Arnaldo+Otegi.html</link>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gerry Adams fordert Freilassung von Arnaldo Otegi ]]></title>
<description><![CDATA[Gerry Adams fordert die Freilassung von Arnaldo Otegi

18.07.2010 | Sinn Féin News, 15. Juli 2010


	
	Der Präsident der irisch-republikanischen Partei Sinn Féin, Gerry Adams, hat die spanische Regierung aufgefordert, das prominente Führungsmitglied der baskischen Unabhängigkeitsbewegung, Arnaldo Otegi, aus der Haft zu entlassen. Gerry Adams erklärte, dass der andauernde Freiheitsentzug von Arnaldo Otegi die Schaffung eines Friedensprozesses im Baskenland noch schwieriger macht.

	Fotos: oben: Gerry Adams bei der Eröffnung des An Tine Bheo Memorial Garden im Viertel Short Strand in Ost Belfast (Sinn Féin, 8. Juli, 2010); unten: Arnaldo Otegi und Gerry Adams (GARA, 17. Juli 2010)

	Erklärung von Gerry Adams in deutscher Übersetzung:
&#8220;Der andauernde Freiheitsentzug von Arnaldo Otegi,einem der Führungsmitglieder der baskischen Unabhängigkeitsbewegung, ist nicht nur undemokratisch, sondern ein Schlag gegen die grundlegenden Prinzipien eines Konfliktlösungsprozesses. Arnaldo wurde im Oktober 2009 zusammen mit anderen Mitgliedern der baskischen Unabhängigkeitsbewegung verhaftet und befindet sich seither (ohne Verfahren und Verurteilung &#8220;vorbeugend&#8221;) im Gefängnis. Auch Rafa Diez, der ehemalige Generalsekretär der Gewerkschaft LAB, befand sich unter den Verhafteten. Ihnen wurde der Versuch vorgeworfen, (die in Spanien verbotene baskische Partei) Batasuna zu reorganisieren und eine neue Strategie vorzubereiten.

	Ich war wiederholt im Baskenland und kenne Arnaldo persönlich. Ich bin überzeugt, dass sein vorrangiges politisches Ziel die demokratische und friedliche ...]]> </description>
<link>http://www.info-baskenland.de/573-0-Gerry+Adams+fordert+Freilassung+von+Arnaldo+Otegi.html</link>
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